http://my.myblog.de/ap/users.herbsttochter/layout/vollprofi.php?session_id=b7b&blog_id=155498

Tag 2 - DER WIDERSTAND GEHT WEITER

Am Samstag.. standen wir übermüdet auf.. das Geschreie von dem kleinen Kater war teilweise ohrenbetäubend.. man kann es kaum glauben.. wir hatten kaum geschlafen.

Filou war immer noch unter dem Regal, so stellte ich ihm den Napf davor.. und das Katzenklo in Reichweite. Immerhin hatte er einen Bissen gegessen, und war auch auf dem Katzenklo, jedoch mach er das nur wenn niemand in der Nähe ist oder zusieht. Dass er aufs Katzenklo geht, hatte mich doch sehr beruhigt. Bei jedem Blickkontakt fauchte er erneut.. ich versuchte es gar nicht mehr erst ihn anzufassen.. das war nicht möglich.

Wir liessen ihn tagsüber in dem Zimmer sein.. Futter und Klo hatte er ja, er sollte sich an die Umgebung gewöhnen und an die Stimmen. Uns war aufgefallen dass er über jedes einzelne Geräusch erschrak.. seltsam.. als hätte er nie andere Geräusche gehört. Kelly interessierte es gar nicht.. sie machte einen grossen Bogen um das Zimmer wenn die Türe offen war.. und vermied jeden Blickkontakt.

Am Abend war es nicht besser.. er frass zwar.. aber nur wenn niemand da war. Immer wieder redeten wir mit ihm.. ganz ruhig und versuchten ihn zu beruhigen.. aber er hörte nur kurz auf zu Miauen und sah uns an von ganz Hinten unter dem Regal hervor. Jedesmal wenn er auch nur leise ein Miau von Kelly hörte, brüllte sie lauthals los – was Kelly dazu veranlasste zu flüchten.

Nachts ging das Ganze von vorne los.. ohrenbetäubendes Geschreie, egal wie oft ich versuchte den Kleinen zu beruhigen, .. es half nichts, wirklich gar nichts. Ich brauchte erneut Ohrstöpsel. Wenn Kelly in der Wohnung umher lief, schaute sie in jede Ecke, und wenn sie ein leises Miauen von irgendwoher hörte, mied sie diesen Raum.

Irgendwie beginne ich zu überlegen, wie ich das Anstellen könnte.. und ob ich mich mit so einer wilden nicht-handzahmen Mietze nicht doch übernommen hatte. Zuhause angekommen.. schaute meine Mietze kurz neugierig in die Transport Box rein und suchte dann das Weite. Der Kleine fauchte ellenlang.. so nahm ich ihn raus.. und bettete ihn auf eine Flausch decke.
Stundenlang sassen wir mit ihm auf dem Balkon.. er wurde ruhig und schlummerte auch. Doch dann kam es ganz anders..........

Für die Nacht nahmen wir sie ins Schlafzimmer, weil es nicht so gross ist, damit sie sich verirrt und dazu ein kleines Katzenklo und auch Futter / Wasser.
Kaum hatten wir die Mitze abgesetzt in der offenen Box - die ihr vertraut war - ging das Fauchen und miauen los...
Sie schrie mehr oder weniger die ganze Nach permanent.. nix half.. rausnehmen konnten wir sie nicht mehr, sie flüchtete kratzend, schreiend unter ein Regal. Wir taten kein Auge zu.. morgends um halb fünf holte ich Ohrenstöpsel. Den versuch sie aufs Bett zu nehmen, misslang ebenfalls.. ich trug heftige Kratzer davon.

4.7.15 08:47


Tag 1 - DER ANFANG

Zusammen stiegen ich und Anja ins Auto und machten uns auf den Weg nach Frankreich. Wir fanden es sogleich, ein Häuschen in einem kleinen Dorf, darin eine Art private Tier Adoptions oder Pflegestelle (mir fällt grad kein anderer Name ein).

Die kleinen Mietzen waren zu sechst in einem Haus aufm Dachboden in einem Zimmer, es war unheimlich heiss da drinnen, das Wetter heitzte den Raum so richtig auf. Die kleinen Mietzen darin hatten auch sehr warm, einige von ihnen lagen in Nähe des aufgekippten Fensters und hechelten leicht. Zwei von ihnen waren handzahm.. und sprangen rum.. das waren die Schwarzen.  

Die restlichen vier stammten von einem anderen Wurf. Da mich die zwei Schwarzen (wovon der Grössere schon vergeben war) sehr an meinen schmerzlich verstorbenen Odin erinnerten, entschied ich mich für den getupften Tiger.. Anja hätte wohl eher den schwarzen genommen.

Die vier kleinen waren allesamt extremst scheu.. einige von ihnen versteckten sich so gut es ging vor uns – den fremden Personen die sie ja nicht kannten.. und fauchten. Sie seien halt nicht so handzahm hiess es.. naja vielleicht wird das ja noch, dachten wir guten Mutes. Gut so nahmen wir ihn mit, den Kleinen. Tage im Voraus hatte ich mir einen Namen gesucht, und Anja war auch der Meinung dass ‚Filou‘ bestimmt gut passen würde.. so benannten wir den kleinen Tiger gleich so.

Zuhause angekommen aus Frankreich.. schaute meine Mietze Kelly kurz neugierig in die Transport Box rein und suchte dann das Weite. Der Kleine wilde Tiger fauchte ellenlang, und verkroch sich in der hintersten Ecke der Box.. nach einiger Zeit nahm ich ihn raus.. und bettete ihn auf eine Flausch decke. Im Nachhinein gedacht, war das vielleicht keine so tolle Idee. Stundenlang sassen wir mit ihm auf dem Balkon.. er wurde ruhig und schlummerte auch. Doch dann kam es ganz anders.......... 

Für die Nacht nahmen wir den Kleinen ins Schlafzimmer, weil es nicht so gross ist, damit er sich verirrt und dazu ein kleines Katzenklo und auch Futter / Wasser, und schlossen die Türe zu.

Wir setzten Filou dann langsam in die offene Transportbox.. sie war ihm ja bereits vertraut, er sollte selber den Raum erkunden. Dann ging es erst richtig laut los. Er fing an sehr laut zu Miauen, schrie geradezu.. und wenn wir nach ihm sahen, fauchte er heftig. 

Der Kleine schrie mehr oder weniger die ganze Nacht permanent.. nix half.. rausnehmen konnten wir ihn nicht mehr, er flüchtete kratzend, schreiend unter ein Regal. Wir taten kein Auge zu.. morgends um halb fünf holte ich Ohrenstöpsel.

Den Versuch ihn aufs Bett zu nehmen, misslang ebenfalls.. ich trug heftige Kratzer davon. Filou beruhigte sich gar nicht mehr, auch wenn wir ganz leise mit ihm redeten.. wie eine kleine Furie,  ich habe nicht gewusst, dass eine so kleine Mietze soo laut Schreien kann.

3.7.15 08:16


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]

Gratis bloggen bei
myblog.de